Weaningzentrum Wolfratshausen
Die Kreisklinik Wolfratshausen ist seit 2019 zertifiziertes Weaningzentrum der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) und somit seit Jahren auf die Übernahme und Entwöhnung langzeitbeatmeter Patientinnen und Patienten spezialisiert. Dafür stehen 12 vollausgestattete Weaning–Behandlungsplätze auf zwei Intensivstationen zur Verfügung. Im Jahr übernimmt das Zentrum im Durchschnitt bis zu 70 beatmete Patientinnen und Patienten von Intensivstationen anderer Krankenhäuser im Umkreis von bis zu 200 km.Mehr erfahren ›
Im Weaningzentrum Wolfratshausen arbeiten Pneumologen, Kardiologen, Intensivmediziner und Anästhesisten eng mit einem erfahrenen Team aus Atmungstherapeuten, Physiotherapeuten und Logopäden zusammen. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit gewährleistet eine ganzheitliche Betreuung und optimale Voraussetzungen für die erfolgreiche Entwöhnung von der Langzeitbeatmung – auch bei Patientinnen und Patienten mit akuter oder chronischer Dialysepflicht.Die Atmungstherapie spielt im Weaning eine zentrale Rolle: Sie begleitet den Weaningprozess durch die Koordination und Durchführung der Spontanatmungszeiten, Anpassung der Beatmungsparameter, Evaluation und Optimierung des Sekretmanagements sowie den Einsatz individuell geeigneter Atemtherapiegeräte. In Wolfratshausen haben wir hierfür ein Team von fünf hausinternen Atmungstherapeuten. In enger Abstimmung mit den Pflegekräften, der Physiotherapie und Logopädie schaffen wir so die besten Voraussetzungen für eine sichere Rückkehr zur selbstständigen Atmung.
Akutkrankenhaus Kreisklinik Wolfratshausen
Als Akutkrankenhaus bietet die Kreisklinik Wolfratshausen das gesamte Leistungsspektrum der internistischen Versorgung an. Dazu zählen die Diagnostik und Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen der Inneren Medizin, einschließlich kardiologischer, pneumologischer, gastroenterologischer, nephrologischer und stoffwechselbedingter Krankheitsbilder. Eine umfassende internistische Notfallversorgung sowie die enge Zusammenarbeit mit Intensivmedizin, Akutgeriatrie, Palliativeinheit und weiteren Fachabteilungen gewährleisten eine sichere und ganzheitliche Patientenversorgung.
Darüber hinaus unterstützt unser Sozialdienst Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige bei sozialen, psychosozialen und organisatorischen Fragestellungen. Er hilft unter anderem bei der Planung der weiteren Versorgung, der Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen sowie bei sozialrechtlichen Anliegen.
Qualität & Erfolgsquote
Weaning-Patienten2025 62 Weaning-Patienten
seit 2017 463 Durchschnittliche
Verweildauer 40 Tage Entlassungen ohne invasive Beatmung oder mit nicht-invasiver Beatmung 78 % Stand: Januar 2026
Infos für zuweisende Kliniken und behandelnde Ärzte
Eine Patientenübernahme können Sie entweder direkt online anmelden ›Oder Sie füllen das PDF-Anmeldeformular › aus und senden es per E-Mail an weanin g@klin ik-wor.de oder per Fax an 08171 / 75-145. Sie erhalten eine Rückmeldung durch das Weaningzentrum innerhalb von 24 Stunden.
Sollten Sie vorab Rückfragen haben oder telefonisch eine Übergabe durchführen wollen, erreichen Sie uns auch über unsere Weaning-Hotline unter 08171 / 75-144 (für dringende Rückfragen außerhalb der regulären Zeiten erfolgt Rufumleitung an Dienstarzt der Intensivstation 2). 08171 / 75-144
weanin g@klin ik-wor.de
PDF-Anmeldeformular
Station ITS1/ITS2 im EG
Mo-Fr: 7:00-16:15 Uhr
Unsere Stärken auf einen Blick
IndividuellesWeaningkonzept
Schnelle & flexiblePatientenübernahme
Außerklinische Beatmung,Elektive Beatmungskontrollen
und Potentialerhebungen
Interdisziplinäres Team
Telemedizin & ZIMM
Informationen zum Fachbereich
Warum sollte die Entwöhnung in einem Zertifizierten Weaningzentrum stattfinden?
Durch die frühestmögliche Verlegung des Patienten nach der Intubation kann die Beatmungszeit und die Komplikationsrate minimiert und der Erfolg der Entwöhnung von der Beatmung vergrößert werden. Die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) garantiert hohe Standards in Therapie, Pflege und Patientensicherheit.
Die Beatmungsentwöhnung im zertifizierten Zentrum in Wolfratshausen erfolgt mit intensiver interdisziplinärer Unterstützung sowie einer hochspezialisierten Behandlung mittels einem individuellen Entwöhnungskonzept. Die gesetzten hohen Qualitätsstandards senken dabei das Risiko für Komplikationen und fördern eine erfolgreiche Beatmungsentwöhnung. Gleichzeitig ist unser Weaningzentrum gut vernetzt und steht im engen Austausch mit ambulanten Pflegediensten oder Rehabilitationszentren, um eine optimale weiterführende Versorgung zu gewährleisten.
Wie ist das Weaningzentrum Wolfratshausen ausgestattet?
- 2 Intensivstationen
- 12 Weaning-Behandlungsplätze
- Bis zu 20 Intensivstations-Behandlungsplätze
- 6 Hämodiafiltrations-Behandlungsplätze (können bei individuellem Bedarf erweitert werden)
Unser Leistungsspektrum auf einen Blick
Unser interdisziplinäres Weaningzentrum vereint moderne Diagnostik und Therapie für eine optimale intensivmedizinische Betreuung. Das Portfolio behinhaltet:
- Durchführung von prolongiertem Weaning mit kontinuierlicher Begleitung durch die Mitarbeiter der Atmungstherapie
- Übernahme von akut intensivmedizinischen und postoperativen Patienten
- Einleitung und Kontrolle einer nicht-invasiven oder invasiven außerklinischen Beatmung bei Krankheitsbildern wie COPD, neuromuskulären Erkrankungen, thorakal-restriktiven Erkrankungen, Obesitas-Hypoventilationssyndrom
- Potentialerhebungen für Patienten mit außerklinischer Intensivpflege (AKI-RL)
- Dialyse und Hämofiltration
- Perkutane und chirurgische Tracheotomie
- Logopädie: Schluckdiagnostik (klinisch, FEES), Trachealkanülenmanagement, Dysphagietherapie
- Ergotherapie
- Physiotherapie an mindestens 6 Tagen pro Woche
- Überleitungsmanagement in Zusammenarbeit mit unserem Sozialdienst
- Begleitung des Weaning-Prozesses durch die Mitarbeiter der Atmungstherapie
- Optimierung des Sekretmanagements (Inhalationstherapie, medikamentöse Maßnahmen, Atemgaskonditionierung, HighFlow-Therapie, Hustenassistent/Cough Assist, Atemtherapie)
- Diagnostische und therapeutische Bronchoskopie
- Schlafmedizinische Diagnostik (Polygraphie, transkutane CO2-Messung)
- Pneumologische Diagnostik
- Kurze Diagnosezeiten durch ein hauseigenes Labor
- Kardiologische und gastroenterologische Diagnostik und Interventionen
- Medizinischer neurologischer Sachverstand durch Neurologische Praxis direkt an der Klinik
- Medizinischer Sachverstand durch HNO-Praxis direkt an der Klinik
Was versteht man unter Terminalem Weaning?
Wenn die Therapieziele neu bewertet werden müssen, eine Fortführung der Beatmung nicht mehr medizinisch begründbar ist oder nicht mehr dem Patientenwillen entspricht, begleiten wir mit palliativmedizinischer Expertise den Prozess des sogenannten terminalen Weanings.
Terminales Weaning bedeutet, dass die Beatmung den Wunsch des Patienten berücksichtigend und die Angehörigen einbindend deeskaliert oder beendet wird. Dabei sollen Schmerzen und Atemnot bei unheilbar kranken Patienten am Lebensende gelindert werden.
Im interdisziplinären Austausch mit dem Patienten, den Angehörigen, den Palliativmedizinern unseres Hauses und unserer Seelsorge gestelten wir diesen Weg individuell und würdevoll. Auf Anfrage kann jederzeit das hauseigene Ethikkomitee involviert werden.
Warum sollte die Entwöhnung in einem Zertifizierten Weaningzentrum stattfinden?
Durch die frühestmögliche Verlegung des Patienten nach der Intubation kann die Beatmungszeit und die Komplikationsrate minimiert und der Erfolg der Entwöhnung von der Beatmung vergrößert werden. Die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) garantiert hohe Standards in Therapie, Pflege und Patientensicherheit.Die Beatmungsentwöhnung im zertifizierten Zentrum in Wolfratshausen erfolgt mit intensiver interdisziplinärer Unterstützung sowie einer hochspezialisierten Behandlung mittels einem individuellen Entwöhnungskonzept. Die gesetzten hohen Qualitätsstandards senken dabei das Risiko für Komplikationen und fördern eine erfolgreiche Beatmungsentwöhnung. Gleichzeitig ist unser Weaningzentrum gut vernetzt und steht im engen Austausch mit ambulanten Pflegediensten oder Rehabilitationszentren, um eine optimale weiterführende Versorgung zu gewährleisten.
Wie ist das Weaningzentrum Wolfratshausen ausgestattet?
- 2 Intensivstationen
- 12 Weaning-Behandlungsplätze
- Bis zu 20 Intensivstations-Behandlungsplätze
- 6 Hämodiafiltrations-Behandlungsplätze (können bei individuellem Bedarf erweitert werden)
Unser Leistungsspektrum auf einen Blick
Unser interdisziplinäres Weaningzentrum vereint moderne Diagnostik und Therapie für eine optimale intensivmedizinische Betreuung. Das Portfolio behinhaltet:- Durchführung von prolongiertem Weaning mit kontinuierlicher Begleitung durch die Mitarbeiter der Atmungstherapie
- Übernahme von akut intensivmedizinischen und postoperativen Patienten
- Einleitung und Kontrolle einer nicht-invasiven oder invasiven außerklinischen Beatmung bei Krankheitsbildern wie COPD, neuromuskulären Erkrankungen, thorakal-restriktiven Erkrankungen, Obesitas-Hypoventilationssyndrom
- Potentialerhebungen für Patienten mit außerklinischer Intensivpflege (AKI-RL)
- Dialyse und Hämofiltration
- Perkutane und chirurgische Tracheotomie
- Logopädie: Schluckdiagnostik (klinisch, FEES), Trachealkanülenmanagement, Dysphagietherapie
- Ergotherapie
- Physiotherapie an mindestens 6 Tagen pro Woche
- Überleitungsmanagement in Zusammenarbeit mit unserem Sozialdienst
- Begleitung des Weaning-Prozesses durch die Mitarbeiter der Atmungstherapie
- Optimierung des Sekretmanagements (Inhalationstherapie, medikamentöse Maßnahmen, Atemgaskonditionierung, HighFlow-Therapie, Hustenassistent/Cough Assist, Atemtherapie)
- Diagnostische und therapeutische Bronchoskopie
- Schlafmedizinische Diagnostik (Polygraphie, transkutane CO2-Messung)
- Pneumologische Diagnostik
- Kurze Diagnosezeiten durch ein hauseigenes Labor
- Kardiologische und gastroenterologische Diagnostik und Interventionen
- Medizinischer neurologischer Sachverstand durch Neurologische Praxis direkt an der Klinik
- Medizinischer Sachverstand durch HNO-Praxis direkt an der Klinik
Was versteht man unter Terminalem Weaning?
Wenn die Therapieziele neu bewertet werden müssen, eine Fortführung der Beatmung nicht mehr medizinisch begründbar ist oder nicht mehr dem Patientenwillen entspricht, begleiten wir mit palliativmedizinischer Expertise den Prozess des sogenannten terminalen Weanings.Terminales Weaning bedeutet, dass die Beatmung den Wunsch des Patienten berücksichtigend und die Angehörigen einbindend deeskaliert oder beendet wird. Dabei sollen Schmerzen und Atemnot bei unheilbar kranken Patienten am Lebensende gelindert werden.
Im interdisziplinären Austausch mit dem Patienten, den Angehörigen, den Palliativmedizinern unseres Hauses und unserer Seelsorge gestelten wir diesen Weg individuell und würdevoll. Auf Anfrage kann jederzeit das hauseigene Ethikkomitee involviert werden.
Unser Team
Unser Team
Jeder unserer Ärzte bringt eine einzigartige Expertise und individuelle Perspektive mit, die es uns ermöglicht, maßgeschneiderte Behandlungsansätze zu entwickeln. Wir legen großen Wert auf eine ganzheitliche Betreuung, bei der die Bedürfnisse der Patienten immer im Mittelpunkt stehen. Erfahren Sie hier mehr über unser Ärzteteam.
Unser Ärzte-Team ›
Unser Atmungstherapeuten-Team ›
Die Atmungstherapeuten bilden insbesondere im prolongierten Weaning einen zentralen Baustein des Behandlungskonzepts. Heute stehen in Wolfratshausen hierfür ein spezialisiertes Team aus fünf Atmungstherapeutinnen und -therapeuten zur Verfügung. Mit Fachwissen und Empathie begleiten sie die Patienten auf dem Weg zur Beatmungsentwöhnung. Erfahren Sie hier mehr über unsere Atmungstherapeutinnen und -therapeuten.
